Alexithymie


 

Alexithymie



Alexithymie (Gefühlsblindheit) bedeutet – nach John C. Nemiah und Peter E. Sifneos, die den Begriff 1973 maßgeblich prägten – die Unfähigkeit, eigene Gefühle hinreichend wahrnehmen und beschreiben zu können. Alexithymie ist ein griechisches Kunstwort, gebildet aus α- „nicht“, ἡ λέξις (he léxis) hier: „das Lesen“ und ὁ θυμός (ho thymós) „das Gefühl, die Stimmung“. Wörtlich also: das Nicht-Lesen-Können eigener Gefühle (nicht aus ἀλέξειν (aléxein) „abwehren“; vgl. Alexie, die Leseunfähigkeit).

Source:
http://de.wikipedia.org/wiki/Alexithymie







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Alexithymie (Gefühlsblindheit) bedeutet – nach John C. Nemiah und Peter E. Sifneos, die den Begriff 1973 maßgeblich prägten – die Unfähigkeit, eigene Gefühle hinreichend wahrnehmen und beschreiben zu können. Alexithymie ist ein griechisches Kunstwort, gebildet aus α- „nicht“, ἡ λέξις (he léxis) hier: „das Lesen“ und ὁ θυμός (ho thymós) „das Gefühl, die Stimmung“. Wörtlich also: das Nicht-Lesen-Können eigener Gefühle (nicht aus ἀλέξειν (aléxein) „abwehren“; vgl. Alexie, die Leseunfähigkeit).

Alexithymie - auch Gefühlsblindheit - ist ein Persönlichkeitsmerkmal welches geschätzte 10% der Bevölkerung betrifft und damit für mehr als 10 Millionen Menschen im deutschsprachigen Raum relevant ist.

Alexithymie beschreibt die Schwierigkeit oder auch Unfähigkeit von Personen Ihre Gefühle hinreichend wahrnehmen und beschreiben zu können. Vielen Gefühlsblinden ist ihr Defizit kaum bewusst und es wird meistens nur im Kontakt mit engen Angehörigen oder mit dem Partner zum Problem.

Diese Seiten sollen weitere Informationen über Alexithymie anbieten und Betroffenen, Angehörigen oder auch Interessierten die Möglichkeit eines Informationsaustausches bieten.