Thema: Meine Geschichte

Deutsches Alexithymie Forum > Allgemeines zu Alexithymie

Meine Geschichte
17.03.2015 von Niko

Ich war schon immer ein Mann, der gut aussah. Ich habe dafür oft Komplimente erhalten. Ich war mit mir selber zufrieden. Ich war erfolgreich in Schule und später in meiner Karriere. Ich habe bereits sehr früh mein Leben genau durchgeplant. Ich hatte bereits oft Schwierigkeiten, als kleiner Junge meine Gefühle auszudrücken. Ich fühlte oft nichts. Ich wusste nicht, warum meine Mutter traurig war. Sie warf mir das oft vor. Das zog sich durch meine ganze Pubertät. Viele meiner Schulfreunde meinten aus Witz, dass mit mir etwas nicht stimmt, weil ich ihnen das erzählte. Ich war bereits früh der Meinung, dass Geld alles ist. Man würde ohne Geld nicht froh. Ohne harte Arbeit würde man nicht glücklich werden. Ich hätte kein Problem einen Menschen zu töten. Ich habe teure Autos gehabt. Ich habe sie gekauft, weil ich dachte, dass ich glücklich werde. Ich hatte Momente im Leben, die andere Menschen sich nur träumen lassen. Ich fühlte oft gar nichts dabei. Ich konnte meine Gefühle nicht beschreiben. Ich hatte meine Prinzipien. Ich wollte für die Liebe alles geben. Ich wollte eine Familie aufbauen und alles für sie geben. Ich wurde oft enttäuscht. Ich habe oft falsche Entscheidungen getroffen. Mein Gewissen ist rein.

Meine Geschichte
18.05.2015 von jarada38

Ich habe den Test mit 175 Punkten abgeschlossen. Seit ca. 8 Jahren, weiß ich dass ich unter Alexithymie leide. Das einzige was durch Therapie bis zum heutigen Zeitpunkt erreicht werden konnte, ist dass ich wieder weinen kann. Das aber sehr unkontrolliert und mehr zu dem Zweck den innerlichen Druck abzubauen und mich nicht in irgendeiner Art selbst zu verletzen oder zu bestrafen.
Durch die Alexithymie leide ich zusätzlich an Depressionen und Panik- und Angststörung. Seit neustem weiß ich auch von einer Art selbstverletzendem Verhalten oder auch Bestrafung.
Die Alexithymie spielt sich bei mir auf körperlicher Ebene ab. Ich habe täglich Schmerzen und stehe unter Daueranspannung. Bis heute ist es mir gelungen 2 Symptome zu deuten.
Zum einen bedeutet Kribbeln in Händen oder Füßen bei mir Wut und wenn mir schwindelig wird, wenn ich über eine Person spreche, dann weiß ich dass ich mich von dieser fern halten muss, weil sie mir absolut nicht gut tut.
In meinem Freundeskreis bin ich in Sachen Liebeskummer ein gern gesehener Ansprechpartner. Nicht um zu trösten, sondern um auf gut deutsch gesagt, den Tritt in den Arsch zu verpassen, damit derjenige es aus einer anderen Sicht sieht.
Ich selbst kann bewusst solche Dinge schnell abhaken (unbewusst sicher nicht), wenn ein klärendes Gespräch statt fand und ich weiß wo ich stehe.

Das kurz zu mir. Bei Fragen, fragen.

Ich
27.05.2015 von JuliaMa

Ich habe den Test mit leichten Anzeichen für Alexithymie abgeschlossen und bin mir selber noch nicht sicher ob ich diese Krankheit in mir trage. Bin auf den Gedanken gekommen da ich über die Zeit hinweg ohne mit der Wimper zu zucken Menschen aus meinem Leben gestrichen haben, egal welche Rolle sie vorher für mich gespielt haben. Wenn ich sehe, dass Menschen wegen mir traurig oder wütend sind berührt mich das kein bisschen, ich empfinde es eher als abstoßend und erbärmlich weil ich denke, dass sie mich einfach nicht verstehen. Anfangs wenn ich einen Mann kennenlerne bin ich total euphorisch und denke für diese Person Gefühle zu haben. Im Endeffekt habe ich aber gemerkt dass das einzige was ich an der Person liebe die Liebe ist, nach der ich mich gesehnt habe, und diese Sehnsucht platzt bei der kleinsten Kleinigkeit so dass die Person vor mir auf dem Boden zusammenbrechen und heulen könnte ohne dass ich irgendwelchen Schmerz oder Schuldempfindungen verspüre. Ist das normal, könnte es sich um Alexithymie handeln?

Mein Leben zwischen Familie (Mann und 3 Kindern) und meine inneren Leere.
29.12.2016 von Steffele78

Hallo, mein Name ist steffi bin 38 Jahre alt.
Und ich kann mir nicht vorstellen wie es ist Gefühle zuempfinden. Ich kenne keine außer schlecht drauf zusein. So weit ich zurück denen kann habe ich mich immer so verhalten wie es andere wollten. Ich bin mit Jungs gegangen und habe irgendwelche Sachen gemacht nur um nicht allein zusein. Oder gemobbt- was ich auch durchhalten musste wenn ich mich mal nicht so verhalten habe.
Liebe von meinen Eltern keine Ahnung kann mich nur an Schläge und Schreier und Bestrafung erinnern. 2001 traf ich dann meinen mann. Zu diesen Zeitpunkt war ich soll (mein Freund davor hat mich betrogen) und alles verloren. Wohnung Arbeit und finanziell war ich am ende. Also habe ich mich an ihm gebunden. Er wollte eigentlich keine Partnerschaft nur Sex doch ich wollte nicht nochmal allein sein. Deshalb haben ich alles gemacht um seine Interesse nicht zuverlieren. Als es so aus sah das es doch passiert habe ich mit Verhütung aufgehört und erst kam 2003 der große 2005 die mittlere und 2010 der Kleine.
Seit 2010 ist es nun so schlimm ich weiß einfach nicht weiter ich bekomm starke Antidepressiva die nicht wirklich wirken und ich Versuche jede Situation zwischen meinem Mann und meinen Kindern die etwas mit Gefühle oder körperliche Nähe aus dem weg. Dies zeigt sich extrem im verhalten des kleinen.
Ich wünsch mir nichts mehr als auch mal zu lachen und Wärme zuspüren. Oder einfach mal einen orgasmus überall sieht und hört man davon
Aber ihr wisst nicht we es ist wenn man eine Familie hat und eigentlich nicht fähig ist ein normales Familienleben zuführen.

Bald soll ich in Reha. Ich möchte doch nur normal sein.
Ist das wirklich ein so schwerer Wunsch?

Vielleicht ist hier jemand der sich mit mir austauschen und vielleicht auch schreiben möchte.
Den Freunde habe ich keinen einzigen.
Ich Sitz Zuhause im Gefängnis.
Das ist mein Leben.
Danke das ich mir das mal von dem Herz schreiben konnte.
Danke

Mein Leben zwischen Familie (Mann und 3 Kindern) und meine inneren Leere.
29.12.2016 von Steffele78

Hallo, mein Name ist steffi bin 38 Jahre alt.
Und ich kann mir nicht vorstellen wie es ist Gefühle zuempfinden. Ich kenne keine außer schlecht drauf zusein. So weit ich zurück denen kann habe ich mich immer so verhalten wie es andere wollten. Ich bin mit Jungs gegangen und habe irgendwelche Sachen gemacht nur um nicht allein zusein. Oder gemobbt- was ich auch durchhalten musste wenn ich mich mal nicht so verhalten habe.
Liebe von meinen Eltern keine Ahnung kann mich nur an Schläge und Schreier und Bestrafung erinnern. 2001 traf ich dann meinen mann. Zu diesen Zeitpunkt war ich soll (mein Freund davor hat mich betrogen) und alles verloren. Wohnung Arbeit und finanziell war ich am ende. Also habe ich mich an ihm gebunden. Er wollte eigentlich keine Partnerschaft nur Sex doch ich wollte nicht nochmal allein sein. Deshalb haben ich alles gemacht um seine Interesse nicht zuverlieren. Als es so aus sah das es doch passiert habe ich mit Verhütung aufgehört und erst kam 2003 der große 2005 die mittlere und 2010 der Kleine.
Seit 2010 ist es nun so schlimm ich weiß einfach nicht weiter ich bekomm starke Antidepressiva die nicht wirklich wirken und ich Versuche jede Situation zwischen meinem Mann und meinen Kindern die etwas mit Gefühle oder körperliche Nähe aus dem weg. Dies zeigt sich extrem im verhalten des kleinen.
Ich wünsch mir nichts mehr als auch mal zu lachen und Wärme zuspüren. Oder einfach mal einen orgasmus überall sieht und hört man davon
Aber ihr wisst nicht we es ist wenn man eine Familie hat und eigentlich nicht fähig ist ein normales Familienleben zuführen.

Bald soll ich in Reha. Ich möchte doch nur normal sein.
Ist das wirklich ein so schwerer Wunsch?

Vielleicht ist hier jemand der sich mit mir austauschen und vielleicht auch schreiben möchte.
Den Freunde habe ich keinen einzigen.
Ich Sitz Zuhause im Gefängnis.
Das ist mein Leben.
Danke das ich mir das mal von dem Herz schreiben konnte.
Danke

Mein Leben zwischen Familie (Mann und 3 Kindern) und meine inneren Leere.
29.12.2016 von Steffele78

Hallo, mein Name ist steffi bin 38 Jahre alt.
Und ich kann mir nicht vorstellen wie es ist Gefühle zuempfinden. Ich kenne keine außer schlecht drauf zusein. So weit ich zurück denen kann habe ich mich immer so verhalten wie es andere wollten. Ich bin mit Jungs gegangen und habe irgendwelche Sachen gemacht nur um nicht allein zusein. Oder gemobbt- was ich auch durchhalten musste wenn ich mich mal nicht so verhalten habe.
Liebe von meinen Eltern keine Ahnung kann mich nur an Schläge und Schreier und Bestrafung erinnern. 2001 traf ich dann meinen mann. Zu diesen Zeitpunkt war ich soll (mein Freund davor hat mich betrogen) und alles verloren. Wohnung Arbeit und finanziell war ich am ende. Also habe ich mich an ihm gebunden. Er wollte eigentlich keine Partnerschaft nur Sex doch ich wollte nicht nochmal allein sein. Deshalb haben ich alles gemacht um seine Interesse nicht zuverlieren. Als es so aus sah das es doch passiert habe ich mit Verhütung aufgehört und erst kam 2003 der große 2005 die mittlere und 2010 der Kleine.
Seit 2010 ist es nun so schlimm ich weiß einfach nicht weiter ich bekomm starke Antidepressiva die nicht wirklich wirken und ich Versuche jede Situation zwischen meinem Mann und meinen Kindern die etwas mit Gefühle oder körperliche Nähe aus dem weg. Dies zeigt sich extrem im verhalten des kleinen.
Ich wünsch mir nichts mehr als auch mal zu lachen und Wärme zuspüren. Oder einfach mal einen orgasmus überall sieht und hört man davon
Aber ihr wisst nicht we es ist wenn man eine Familie hat und eigentlich nicht fähig ist ein normales Familienleben zuführen.

Bald soll ich in Reha. Ich möchte doch nur normal sein.
Ist das wirklich ein so schwerer Wunsch?

Vielleicht ist hier jemand der sich mit mir austauschen und vielleicht auch schreiben möchte.
Den Freunde habe ich keinen einzigen.
Ich Sitz Zuhause im Gefängnis.
Das ist mein Leben.
Danke das ich mir das mal von dem Herz schreiben konnte.
Danke

hallo steff
23.06.2018 von rafa68

und wie geht es dir Heute hast du ein "neue" Weg eingeslagen?

hallo steff
23.06.2018 von rafa68

und wie geht es dir Heute hast du ein "neue" Weg eingeslagen?

hallo steff
23.06.2018 von rafa68

und wie geht es dir Heute hast du ein "neue" Weg eingeslagen?


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