Thema: Bin kurz vorm verzweifeln

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Bin kurz vorm verzweifeln
15.04.2018 von Isabel

Meine Tochter 18 ist gefühlskalt. Oder psychopathisch..

Ich weiss noch nicht mal wo ich anfangen soll.

Wollte mich erstmal hier vorstellen und hallo sagen. Weiteres schreibe ich wohl Morgen. Da ich nachdem es wieder Strei gab, hierher fand, aber gerade merke, dass ich zu müde bin, nun weitere Details zu schreiben. Also erstmal nur ein Hallo an Alle

Guten Morgen ein Beispiel aktuell
15.04.2018 von Isabel

Meine Tochter mommy Bach Hause, sucht etwas. Es fällt Ihr ein Deo und eine Brille vom Dielenschrank. Sie lässt es liegen.
Ich gehe ins Bad und sehe es, sage hebe das bitte auf was dir runtergefallen ist.

Antwort: Ein schnippisches Ok. Das Ok ist nicht das Problem, sondern der Ton.

Sie hebt es auf.

Sie hat größtenteils schlechte Laune, aber wenn man fragt warum, erhält man eine agressive Antwort. Es sind eigentlich nicht die Worte, sondern der Ton. Selbst wenn man fragt, möchtest du was zu trinken, kommt ein aggressives "Nein"

Vor zwei Tagen haben wir zusammen Ihre Lieblingsserie geschaut, kaum sitze ich, will Sie was. Dabei frage ich stets, wenn ich in der Küche bin. Manchmal habe ich das Gefühl, es ist Absicht.


Anderes Beispiel.
Sie hat Montag Prüfung und hätte lernen müssen die letzten zwei Wochen. Tat Sie aber nicht. Weil das nun seit zwei Jahren so geht, habe ich mir überlegt, dass ich nicht viel Möglichkeiten habe, Sie ist ja nun 18 und zwingen geht nicht. Also sagte ich, wenn Du nicht lernst am Tag wenigstens eine Stunde, gebe ich auch kein Geld mehr.

Sie hat das erstaunlich gelassen hingenommen. Gelernt hat Sie trotzdem nicht und ist stattdessen nicht rausgegangen.

Ich sprach Sie Vorgestern nochmal an, sagte, bitte lerne nun wenigstens eine Stunde täglich bis Montag.

Sie wurde extrem pampig und sagte, das sei Ihre Sache und Sie würde schon bestehen.

Ich fragte, wie, wenn du absolut nichts gelernt hast.

Sagt Sie zu mir,

Ich würde "scheisse" reden.

Solche Worte hatte ich noch nicht gehört und stand auf und sagte, verlasse bitte umgehend mein Wohnzimmer.

Sie blieb sitzen.

Ich sagte, bitte geh in Dein Zimmer.

Sie sagt, Nein

Und es gab Streit. Ich würde lauter und sagte, Raus hier sofort.

Sie blieb sitzen. Würde frech, sagte.. Ich wäre nicht mehr normal.

Ich sage, geh raus in dein Zimmer, sofort.

Sie bleibt sitzen.

Ich ging auf Sie zu und sagte, Du verlässt nun das Wohnzimmer und wenn du wieder normal bist, kannst du wieder reinkommen.

Ausserdem wage es nicht mehr, mich zu beleidigen.

Das ganze endete damit,dass ich Sie am Arm nahm und sagte, bitte steh auf oder ich helfe dir hier raus. Es war wie in einem schlechten Film. Am Ende habe ich Sie am Arm aus dem Zimmer befördert. Während Sie sich dagegen wehrte.

Das macht Sie immer wieder, sobald ich etwas von Ihr will, sei es nur mal den Müllm mitnehmen, oder einfach nur lernen, wird Sie frech und beschimpft mich.

Sie lässt es inzwischen aggressiv drauf ankommen und wird derart aggressiv. Beschimpft mich und hat michb bereits dreimal Körper attackiert. Einmal weil ich aus meinem Schlafzimmer Ihre Kleidung rausnehmen wollte. Sie kam wütend angerannt und schlug mir ins Gesicht.

Ich möchte das nun nicht alles im Detail ausführen. Aber Ihre Hemmschwelle wird deutlich kleiner. Das seltsame, mein Mann und Ihre Schwester, hatten das angekündigt, als Sie noch klein war.

Ansich könnte man sagen , zumindest nach außen hin und wenn ich nichts sage, zu ihrem verhalten, oder dass Sie was helfen soll. Verstehen wir uns, Sie erzählt mir viel und gern, unternimmt gern was mit mir, fährt sogar gern mit mir in Urlaub. Ihre Freunde sind gern bei uns. Nach aussen wirkt es harmonisch zwischen uns. Doch sogar Ihre Freundinnen sagen oft zu Ihr, warum redest du in dem Ton mit deiner Mutter.

Sie vergreift sich immer wieder grundlos im Ton. Es reicht schon, wenn Sie lediglich etwas rüberreichen soll am Tisch, oder man fragt, ob Sie hunger hat.

Wenn ich fragte, was das soll, sagt Sie, Sie hätte Schmerzen.

Sie hat seit Sie vier ist tatsächlich erhebliche Probleme mit dem Magen und Darm. Aber weigert sich Medikamente zu nehmen oder eine Diät die der Arzt empfiehlt zu machen.

Ratschläge nimmt sie nicht an, im Gegenteil, Sie reagiert aggressiv.

Und nein, Sie hatte keine schwere Kindheit. Im Gegenteil. Sie selbst sagt, Sie hätte ein tolles Leben. Sie merkt nur offenbar nicht, wie Sie andere behandelt.

Denn. Sie streitet Ihr verhalten ab.

Sie erklärts stattdessen, der die anderen wären nicht mehr normal, ich auch. Nur Sie selbst scheint sich für normal zu halten in Situationen, in denen man zum Beispiel verschiedener Meinung ist. Sie wird da auch aggressivg gegenüber Freunden.

Ich habe zwei Kinder, die Große ist 30 Jahre und auch Ihr gegenüber ist Sie kalt und hat kein Interesse an Kontakt.

vertippt
15.04.2018 von Isabel

Hatte oben die Tastatur auf englisch und michv vertippt wegen automatischer Worterkennung. Sorry


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